Die Zukunft angehen mit Weitblick

Die STANDARD Gebäudereinigung Jacobs GmbH ist ein verlässlicher Partner in Reinigungsfragen und für Facility Management – in mehreren Bundesländern und bereits in dritter Generation. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Flexibilität und Unternehmergeist.

Genau betrachtet, beginnt die Geschichte der Familie Jacobs vor vielen Jahrzehnten in Trier, als die Familie dort über lange Zeit eine Gerberei besaß. Im frühen 20. Jahrhundert zog die Familie nach Frankreich: Die Gebrüder Jacobs, das waren Herrmann und Simon Jacobs, Onkel und Vater des heutigen Seniorchefs – Joseph Jacobs. Nach dem Krieg, 1945, gründeten sie in Paris die Firma Standard. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Es wurden mehrere Filialen in Frankreich gegründet, darunter eine in Grenoble, damals für die olympischen Winterspiele 1968.
 

Gründung in Saarbrücken

Am 13. November 1959 wurde die Filiale in Saarbrücken gegründet. Die heutige STANDARD Gebäudereinigung entstand. Simon Jacobs leitete das Unternehmen weiterhin von Frankreich aus und es dauerte nicht lange, bis sein Sohn Joseph in das Unternehmen einstieg. Vorerst aber absolvierte er 1962 / 63 in Oberhausen bei der Firma Knepper die Ausbildung zum Glasreiniger und arbeitete 1964 für ein Jahr bei der Münchner Blitz-Blank Gebäude­reinigung mit. Dort erstellte er Angebote für Kunden, war für die Arbeitsverteilung und Qualitätssicherung zuständig. Nach dieser kurzen und intensiven Lehrzeit wirkte Joseph Jacobs zunächst in der Pariser Zentrale mit und übernahm 1968 die Geschäftsführung in Grenoble.
Der Tod von Simon Jacobs 1971 leitete schließlich eine tiefgreifende Veränderung ein. Vier Jahre später entschloss sich die Familie, auf das Angebot eines englischen Unternehmens einzugehen und verkaufte die Zentrale + Filialen der Standard-Gebäudereinigung mit dem Hauptsitz in Paris. Joseph Jacobs blieb bis 1977 Filialleiter in Grenoble, bis ihm sein Onkel das Angebot unterbreitete, in die STANDARD Gebäude­reinigung in Saarbrücken einzusteigen. 1978 zog Joseph Jacobs mit seiner Frau, Tochter Benedict und seinem Sohn David, dem heutigen Juniorchef, ebenfalls nach Saarbrücken. Er erinnert sich, dass es damals durchaus einer gewissen Einarbeitungszeit bedurfte, denn die Betriebsorganisation in Frankreich unterschied sich von der in Deutschland in einigen Aspekten: Das Abrechnungsverfahren war anders. Es wurden unterschiedliche Reinigungsmittel verwendet. Die Kalkulation wurde abweichend gestaltet. Es galt, Kunden und Personal kennenzulernen. Joseph Jacobs ging zur Weiterbildung nach Bonn zum Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks. Und obwohl in der Familie sowohl Französisch als auch Deutsch gesprochen wurde, musste sein Deutsch ein wenig aufgefrischt werden.

Unterschiedliche Führungsstile, bewährte Tugenden

Joseph Jacobs lernte viel von seinem Onkel. Die kaufmännischen Tugenden allerdings, die für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung notwendig sind, brachte er mit: Zuverlässigkeit, Umsicht oder Geschäftssinn zählen zu den traditionellen Werten, die die Basis eines erfolgreichen Unternehmens bilden. Rückblickend wird deutlich, dass sich die Führungsstile der beiden Generationen sehr unterschieden. Hermann Jacobs pflegte die klassische Unternehmenshierarchie. Joseph Jacobs modernisierte diese Struktur. Für ihn war es stets wichtig, im Team zu arbeiten, die Meinung anderer zu hören und dann zu entscheiden. Zu seinem langjährigen Mitarbeiterstamm zählt unter anderem Karin Jacobson. „Der Erfolg des Unternehmens ist zu einem großen Teil ihr zu verdanken“, sagt Joseph Jacobs. Die Prokuristin leitet seit vielen Jahren die Verwaltung und ist Ansprechpartnerin für die Kunden der STANDARD Gebäudereinigung. Nachdem sein Sohn David das Studium der Betriebswirtschaft zu Ende absolviert hat, ist er in das Geschäft eingestiegen. Und auch seine Tochter, Benedict, hat zwischenzeitlich ein eigenes Reinigungsunternehmen gegründet – in Grenoble. Seit Juni 2014 arbeitet Joseph Jacobs an einer reibungslosen Übergabe an seinen Sohn David. Mittlerweile hat David Jacobs gemeinsam mit Karin Jacobson und Betriebsleiter Patrick Meihack das Tagesgeschäft übernommen. Zu dritt richten sie die STANDARD Gebäudereinigung für die Zukunft aus. Sie setzen sich mit Innovationen in der Branche auseinander, entwickeln mit Partnerunternehmen Lösungen rund um Reinigung und Facility Management für ihre Kunden. Fragt man Joseph Jacobs zur Perspektive seines Unternehmens, dann ist ihm wichtig, dass die Arbeitsplätze gesichert sind: „Viele verbringen einen guten Teil ihres Lebens in unserem Unternehmen. Wir sind auch ihnen verpflichtet. Das Schiff muss weiterfahren und darf nicht stehenbleiben – das kann nur mit Weitblick und Kreativität gelingen.“

Für die richtige Balance zwischen Kosten und Qualität bei Gebäudedienstleistungen

Büros, Hotels oder Einkaufszentren – jedes Gebäude will optimal bewirtschaftet und verwaltet werden. Für Leistungen im Facility-Management werden zunehmend externe Unternehmen beauftragt. Doch wer ist geeignet? Und wer macht ein optimales Angebot, das auch wirklich sinnvolle Leistungen berücksichtigt? Fragt man Michael Dombrowski zum Thema Liegenschaftsverwaltung, sagt der Geschäftsführer der Maximale FM Consulting GmbH – kurz Maximale – ganz klar: „Bei einem Angebot muss man genau hinschauen, ganz gleich, ob es günstig oder vermeintlich hochwertig ist. Dennoch braucht es ein gewisses Budget für qualitative Leistungen, die den Wert einer Immobilie erhalten.“ Der Fachwirt für Facility Management weiß aus Erfahrung, dass ein genauer Leistungs-Check notwendig ist und durchaus Einsparpotenziale zu entdecken sind. Sein Unternehmen ist unter anderem auf Ausschreibungen und Vergaben von Dienstleistungen spezialisiert, die zunächst eine gründliche Faktenanalyse erfordern. Für die Analyse nutzt die Maximale eine Computer Aided Facility Management (CAFM) Software, die alle Gebäudedaten erfasst. Im Anschluss wird der Leistungsbedarf ermittelt. Bestehende Leistungsverzeichnisse werden geprüft und aktuellen Anforderungen angepasst. Bei der Bewertung von Angeboten kommt die umfassende Branchenkenntnis von Michael Dombrowski zum Tragen. Mithilfe einer praxis­erprobten Matrix werden veranschlagter Preis, vorgegebene Qualität, Arbeitszeiten, Objektorganisation und Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Relation gesetzt. Damit und mit seinem Know-how gelingt es ihm jeder Zeit un­seriöse oder unrealistische Angebote aufzudecken und im Gegenzug einen optimalen Dienstleister auszuwählen.

Vergabe – lieber Juristen prüfen lassen

Bei der Vergabe der Dienstleistungen sind öffentliche Betriebe und Institutionen dem Vergaberecht unterworfen, das beständig durch neue EU-Richtlinien flankiert wird. Um eine reibungslose Vergabe zu gewähr­­leisten, gilt es, auf Fristen und Rechts­sicherheit zu achten, für die bei der Maximale Fachanwälte sorgen. Das erspart unter Umständen Zeit, Geld und Nerven. Sind drei bis fünf Anbieter mit den ansprechenden Angeboten ermittelt, müssen Nachverhandlungen geführt werden. Auch hier steht die Maximale mit Rat und Tat zur Seite und organisiert die Vergabegespräche. Steht der neue Dienstleister endgültig fest, beginnt die Start-up-Phase: Serviceleistungen müssen feinjustiert werden. Als neutraler Gutachter überprüft die Maximale die Leistungen auf ihre Sorgfalt und vermittelt bei möglichen Missverständnissen – damit die Zusammenarbeit fair und stressfrei beginnen kann. „Öffentliche Einrichtungen empfinden das Vergaberecht als Belastung. Dabei ist es eher eine Chance“, sagt Michael Dombrowski. „Sie müssen nun nicht mehr allein über den Preis ihre Dienstleister auswählen, sondern können auf Qualität achten.“ Nur hochwertige Dienstleistungen tragen zur Werterhaltung einer Liegenschaft bei. Um das Niveau dauerhaft zu sichern, überwacht auf Wunsch die Maximale durch regelmäßige Objektkontrollen und über ein elektronisches Qualitäts­­sicherungssystem die erbrachten Leistungen.

Partner der STANDARD Gebäude­reinigung

Die Auswahl des richtigen Dienstleisters ist für private Unternehmen ebenso wichtig wie für öffentliche Einrichtungen. Während die einen der Ausschreibung und Vergabe verpflichtet sind, achtet die private Wirtschaft zunehmend auf Zertifizierungen und Konzepte der Dienstleister. Die Maximale steht Unternehmen zur Seite, wenn es darum geht, Grundlagen für Zertifizierungen zu schaffen. Seit vielen Jahren berät Michael Dombrowski die STANDARD Gebäude­reinigung und unterstützt das Team um die Geschäftsführung – David Jacobs, Karin Jacobson und Patrick Meihack – bei der Integration von inno­vativen Systemen. Aktuell wird das Fuhrparkmanagement von STANDARD modernisiert. Die Flotte umfasst rund 40 Fahrzeuge. Mit der CAFM-Software wurden alle Fahrzeugdaten erfasst wie den Verbrauch, wie oft sich ein Wagen in Reparatur befindet oder gewartet werden muss. Das System erlaubt es, einzelne Fahrzeuge zu betrachten oder auch den gesamten Fuhrpark. So wird sichtbar, ob beispielsweise ein Fahrzeug zur Verfügung steht oder sich der weitere Verbleib im Fuhrpark noch lohnt. Dieses Monitoring zählt zu den Grundlagen für die Zertifizierung nach ISO 14001 (Umwelt), die die STANDARD Gebäudereinigung in den kommenden Monaten anstrebt. Danach müssen Kosten und Energieverbrauch detailliert festgehalten werden. Es entsteht eine wirtschaftliche Planungsgrundlage und schafft Transparenz in der Fahrzeugnutzung. Für die geplante Zertifizierung nach ­OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series; Arbeits­sicherheit und Gesundheitsschutz) kommt ebenfalls die CAFM-Software zum Einsatz, indem sie interne Prozesse steuert. So müssen mindestens einmal im Jahr Mitarbeiter zu Arbeitsschutzmaßnahmen geschult werden. Das System hält fest, wer fortgebildet wurde und in welcher Liegenschaft, die jeweiligen Mitarbeiter eingesetzt werden. „Damit lässt sich genau im Blick behalten, welche Pflichten zu welchen festgelegten Fristen gefordert werden“, sagt Michael Dombrowski. Die Maximale ist ein Partner für Dienstleister und Auftraggeber. Beide treffen sich bei den geforderten Ansprüchen und erbrachten Leistungen. Und die Maximale? Sie sorgt auf allen Seiten für die richtige Balance zwischen Kosten und Qualität.