Verantwortungsvoll in die Zukunft

Klimawandel, schrumpfende Trinkwasservorräte, zerstörte Wälder, entstehende
Wüsten, weiterer Bevölkerungswachstum und Armut gelten als größte Herausforderungen, die die Menschen jetzt und künftig zu bewältigen haben. Da ist nachhaltiges, verantwortungsvolles Handeln gefragt. Jeder kann aktiv werden. Unternehmen beispielsweise können ihre Arbeitsprozesse optimieren und umweltfreundlich gestalten. Auch die STANDARD Gebäudereinigung Jacobs GmbH schlägt diesen Weg ein.

Nachhaltigkeit – dieser Begriff hat in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft immer mehr Fuß gefasst. Dabei ist er gar nicht so neu, wie man denken mag. Seine Geschichte reicht bis 1713 zurück. In diesem Jahr erschien die „Sylvicultura oeconomica“ – oder auch „haußwirthliche Nachricht und naturmäßige Anweisung zur wilden Baum-Zucht“ –, verfasst von Hans Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann am kursächsischen Hof in Freiberg. Er beschreibt in seinem Werk die Prinzipien einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Zum damaligen Zeitpunkt wurden in Sachsen übermäßig viele Bäume abgeholzt, um sie unter anderem für den Bergbau zu verwenden. Dem restlichen Wald setzten überdies extrem trockene Sommer, Stürme und Borkenkäferbefall zu. Von Carlowitz erkannte früh, dass das immer knapper werdende Holz die Entwicklung der Industrie beeinträchtigen würde. Er empfahl daher, nur so viele Bäume zu fällen, wie ein Wald verkraften kann und Pflanzen nachwachsen. Erst über 200 Jahre später greifen Wissenschaftler das Thema erneut auf: Die 1972 im Auftrag des Club of Rome erstellte Studie „Die Grenzen des Wachstums“ erfasste erstmals umfassend die ungleiche Entwicklung von Bevölkerungswachstum, Industriealisierung und den Verbrauch von natürlichen Rohstoffen sowie die steigende Umweltverschmutzung. Bei einem unveränderten Prozess würde das Wachstum in naher Zukunft kollabieren – so die in der Studie durchgespielten Szenarien. Im selben Jahr widmete sich in Stockholm auch die UN-Umweltschutzkonferenz der ökonomischen Entwicklung, dem technischen Fortschritt und der damit zusammenhängenden Umweltzerstörung. Sowohl Studie als auch die Weltkonferenz, mit der die internationale Umweltpolitik begründet wurde, machten es deutlich: Allein mit einer intakten Umwelt ist auf lange Sicht ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt möglich.

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Modelle für Nachhaltigkeit

Während die Nachhaltigkeitsidee aus dem 18. Jahrhundert nur den ökologischen und ökonomischen Aspekt berücksichtigte, wird spätestens seit 1992 die soziale Dimension mit einbezogen. In diesem Jahr fand die UN-Konferenz in Rio de Janeiro statt, bei der ein weltweiter Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung beschlossen wurde. Unterschiedliche Modelle stellen die drei Faktoren in Relation: Das Drei-Säulen-Modell präsentiert Ökonomie, Ökologie und Soziales als drei gleichgroße Pfeiler. Gemeinsam tragen sie die Nachhaltigkeit. Mit diesem Entwurf konkurriert das sogenannte Nachhaltigkeitsdreieck. Seine gleich langen Seiten umschließen die Nachhaltigkeit. Den Spitzen sind die drei Prinzipien zugeordnet. Beide Modelle versinnbildlichen, dass der Umwelt, Wirtschaft und sozialen Entwicklung die gleiche Bedeutung beigemessen wird. Nur wenn alle drei Beachtung finden, wenn Natur sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt bewahrt werden und das Wachstum sich entfalten kann, ist Nachhaltigkeit erreicht. Für dieses Ziel hat die damalige Bundesregierung 2001 den Rat für Nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen. Er berät die Regierung in nachhaltigkeitspolitischen Fragen, macht Vorschläge für Strategien, damit eine nachhaltige Entwicklung umgesetzt werden kann. Nachhaltigkeit kann allerdings auch unabhängig von der übergreifenden Politik gelebt werden. Sie beginnt im Alltag: Verbraucher können auf ihren Strom- und Wasserverbrauch achten oder weniger Müll produzieren. Beim Einkaufen lohnt es sich – nicht nur der Umwelt, sondern auch der eigenen Gesundheit zuliebe – auf nachhaltige Produkte zurückzugreifen. Bio- und Fairtrade-Siegel geben darüber Auskunft, ob Lebensmittel oder Kleidung beispielsweise frei von Schadstoffen hergestellt oder Arbeiter gerecht entlohnt wurden.

Aktuell ist die STANDARD Gebäudereinigung Jacobs GmbH dabei, die für das Unternehmen wesentlichen Umweltaspekte zu ermitteln und zu bewerten ... Am Ende profitieren Kunden, Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen: Gesteigerte Leistung bei hoher Qualität und mehr Sicherheit für das Personal. Und alles im Zeichen der Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Unternehmen

Ebenso können sich Unternehmen nachhaltig ausrichten, indem sie ihre Unternehmenskultur umweltfreundlich und Prozesse effizienter gestalten: Die STANDARD Gebäudereinigung Jacobs GmbH hat ihr Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren lassen, das im Frühjahr 2014 erneut bestätigt wurde. Nach Vorgaben dieser ISO-Norm werden eigene Unternehmensleistungen überprüft und optimiert. Es handelt sich hierbei um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der künftig noch erweitert wird: Im nächsten Schritt wird ein integriertes Managementsystem angestrebt, das die Bereiche von ISO 9001 (Qualität), 14001 (Umwelt) und OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series; Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz) umfasst. Davon profitieren Kunden, Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen: gesteigerte Leistung, bei hoher Qualität und mehr Sicherheit für das Personal. Basis für das integrierte Managementsystem bildet das bereits bestehende, zertifizierte Qualitätsmanagement. Für die beiden anderen Normen werden Verantwortungsstruktur und Dienstleistungsprozesse um relevante Aspekte erweitert. ISO 14001 ermöglicht dem Unternehmen, umweltpoltische Ziele zu entwickeln und zu realisieren. So soll in einem konkreten Fall bis 2015 der Anteil von Gefahrstoffen in der Reinigungschemie weitgehend reduziert werden und der Verbrauch von Reinigungschemie grundsätzlich verringert werden. Es werden zum Beispiel moderne Dosier- und Sprühsystem eingeführt, vermehrt Microfaser-Tücher eingesetzt und Mitarbeiter zusätzlich geschult. Natürlich können Kunden auch umweltfreundliche Reinigungsmittel für ihr Objekt wählen – schon heute entscheiden sich viele Unternehmen für diese Alternative. Aktuell ist die STANDARD Gebäudereinigung Jacobs GmbH unter anderem dabei, die für das Unternehmen wesentlichen Umweltaspekte zu ermitteln und zu bewerten. Eine Energie-Stoffbilanz hält fest, wie viel Chemie und Kraftstoff verbraucht oder Abfall erzeugt wird. Sie ist der Ausgangspunkt für die Umweltziele, die gemeinsam mit möglichen Maßnahmen in einem jährlichen Umweltprogramm einfließen. An diesen Aufgaben ist das gesamte Personal beteiligt. Das erfordert ein hohes Maß an Kommunikation und Dokumentation. Ablaufprozesse und Verantwortungsbereiche sind klar definiert. Mit dem Integrierten Managementsystem baut die STANDARD Gebäudereinigung Jacobs GmbH eine nachhaltige Verantwortungskultur auf. Das Unternehmen leistet damit einen Beitrag, Umweltprobleme zu verringern und die Lebensqualität auch für die Zukunft zu erhalten.